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Harziger Start der 3. Liga Damen

Lara Oeschger 28.11.2017

Lange dauerte es - aber im sechsten Spiel der Saison schaffte es die zweite Damenmannschaft von Volley Smash 05 endlich den langersehnten ersten Sieg. 

Als neu zusammengewürfeltes Team startete die 2. Damenmannschaft von Volley Smash 05 in die Saison. Neu ist auch, dass das Team unter dem Namen Volley Fricktal startet. Das junge Team unter der Leitung von Deborah Leimgruber und Silvan John besteht ausschliesslich aus Juniorinnen und es brauchte eine gewisse Zeit bis sich alle an das Spielsystem gewöhnten.  

Bereits beim ersten Spiel auswärts gegen Stein wurden die Fricktalerinnen auf die Probe gestellt, denn mit nur sieben Spieler musste jeder alles geben! Der Start misslang, der erste Satz ging mit 14:25 verloren. Durch mehr Konzentration und mehr Einsatz konnte der 2. Satz mit 12:25 gewonnen werden. Das Spiel verlief weiterhin gut, doch der 3. Satz ging knapp mit 24:26 verloren. Leider lief es daraufhin nicht mehr nach Plan, die Konzentration ging verloren und dementsprechend auch das erste Spiel. 

Nur wenig besser verlief das zweite Spiel gegen Rheinfelden. Das Spielerinnen-Aufgebot war zwar grösser, doch das nützte nicht viel. Es wurden zu viele Eigenfehler gemacht und weil es mit den Serviceannahmen nicht klappte, konnte durch den Angriff kein Druck auf den Gegner ausgeübt werden. Gegen den BSC Zelgli Aarau, wie auch gegen Würenlingen heimste das Smasher Team eine Niederlage ein. Die mangelnde Trainingspräsenz trug sicher auch ihren Teil dazu bei, doch lag es definitiv an den vielen Eigenfehlern. 

Mit der Hoffnung endlich mal zu gewinnen machte sich das Team auf den Weg nach Lengnau. Mit nur sieben Spielerinnen wurde es auch wieder schwierig für die Coaches ins Spiel einzugreifen, wegen vielen Absenzen mussten die Spielerinnen auch sehr flexibel in ihren Positionen sein. Im Spiel gegen Lengnau kämpfte sich das Team immer wieder zurück mit starken Serviceserien, nachdem der Start völlig nach hinten losging. Doch auch in diesem Spiel reichte das leider nicht zum Sieg. 

Im Training wurde der Schwerpunkt vermehrt auf Serviceannahme gelegt, denn die ist im Spiel ständig ein Problem. Das junge Team musste schnellstmöglich an Selbstvertrauen gewinnen, um in Zukunft Eigenfehler möglichst zu vermeiden. Bei der Heimrunde in Frick am 25. November brachte das Team erstmals ein komplettes Kader von 12 Spielerinnen zustande. Gute Voraussetzungen für einen möglichen Sieg. Doch wieder zu Beginn die alte Problematik. Der Anfang des ersten Satzes ging wie in vielen vorherigen Spielen in die Hose. Das Team schaffte es zwar aufzuholen und verlor den Satz nur mit 23:25. Im zweiten Satz dann die glückliche Wende. Durch gute Serviceserien und bessere Serviceannahmen konnte dieser gewonnen werden. Die Leistung blieb nur mehr oder weniger konstant. Die Fricktalerinnen schafften es aber glücklicherweise alles immer wieder aufzuholen und zum Guten zu wenden. Schlussendlich dufte dich das Team nach langem Warten auf den ersten Sieg freuen.