, Kägi Melanie

2. Rang für die U23 Junioren an der Schweizer Meisterschaft in Lausanne

An der U23 Schweizermeisterschaft, die dieses Wochenende in Lausanne statt fand, wurden die Junioren von Laufenburg-Kaisten Vize-Schweizermeister. Niemand hat mit den Laufenburgern gerechnet. Den Titel verpassten sie nur haarscharf. 

Lausanne/Laufenburg. "Dieses wird uns noch lang in guter Erinnerung bleiben", sagte Angreifer Beat Pfund. Das Turnier startete für das Team von Coach Marco Geiger und Assistenzcoach David Hollenstein gut. In der ersten Partie gegen Voléro Zürich konnten die Jungs souverän mit 2:0 gewinnen. Im zweiten Gruppenspiel gegen den TSV Jona ging es schon um den Gruppensieg. Der erste Satz war lange ausgeglichen, doch zum Ende überzeugte das Team von Captain Reto Pfund mit einer geschlossenen Teamleistung. Im zweiten Satz machten die Jungs von Laufenburg-Kaisten den Sack zu. "Es war extrem wichtig, dass wir die Gruppe als erstes beendet haben", so Coach Geiger. "So gehen wir den guten Team im Viertelfinale aus dem Weg.“ 

Kampf im Viertelfinale

Am Sonntagmorgen mussten die jungen Fricktaler gegen Servette-Star aus Genf antreten. Mit einem soliden und unaufgeregtem Spiel konnte der erste Satz mit 25:18 gewonnen werden. Auch im zweiten Durchgang sah es lange nach einem sicheren Sieg aus. Doch die Genfer wurden immer wie stärker. So ging der zweite Satz äusserst knapp mit 27:29 verloren. Im dritten Satz hatten die Fricktaler alles wieder im Griff. Dank einem 15:9 Erfolg im Tie-Break standen die Laufenburger im Halbfinale. 

Souverän ins Finale gespielt

Im Halbfinale wartete  Volley Amriswil. Bei Laufenburg-Kaisten spielten mit Ramon Kasper, Kilian Kasper, Reto Pfund, Dario Schmid, Severin Hekele, Kaspar Bürge und Marco Back als Libero gleich sieben Spieler des NLB-Teams. 

Amriswil kam zwei Sätze lang überhaupt nicht in das Spiel, weil die Smasher Jungs mit einer guter Block- und Defencearbeit überzeugten. "Wir haben nie damit gerechnet, dass wir uns für das Finale qualifizieren können", sagte Reto Pfund. 

Riesen Spiel knapp verloren 

Im Finale wartete der Kantonsrivale aus Schönenwerd. "Wir müssen sehr, sehr gut spielen, damit wir die packen können", so Coach Geiger vor der Partie. Das Finale startete gleich einmal mit einem wuchtigen Block von Hekele. Die Smasher blühten richtig auf. Alles funktionierte bei den Fricktalern. Block, Defence, Annahme, Angriff - alles stimmte. Schönenwerd fand kein Mittel gegen die stark aufspielenden Laufenburger. Mit 25:19 gewann Smash 05 den ersten Satz.

Auch im zweiten Satz konnte sich keines der beiden Teams gross absetzen. Beim Spielstand von 24:23 und 26:25 hatte Smash 05 sogar zwei Matchbälle. Schönenwerd gab sich aber nicht geschlagen und glich mit dem 28:26 in den Sätzen aus. 

Im alles entscheidenen Tie-Break spielte Schönenwerd konstant und Laufenburg konnte nicht mehr ganz mithalten. Dank dem 15:10 wurde der TV Schönenwerd U23 Schweizermeister und die Jungs von Laufenburg-Kaisten als eines der jüngsten Team unerwartet, aber verdient Vize-Schweizer Meister. 

"Wir können stolz sein auf uns" 

"Wir waren so nahe an der Goldmedaille, das nervt schon ein wenig", meinte Kaspar Bürge. "Dennoch können wir stolz sein auf uns". Auch Coach Marco Geiger zeigte sich glücklich: "Ich bin extrem stolz auf die Jungs. Sie haben um jeden Ball gekämpft und im Finale von Schönenwerd alles abverlangt." Assistenzcoach Hollenstein ergänzt: "Uns allen wird das Turnier noch lange in positiver Erinnerung bleiben."